Mit Smartphone zu Fuß quer durch Dresden

Autor: Manfred Zabel (DVF)

"Bleiben Sie so oft wie möglich zu Hause" lautet eine der Corona-Regeln. Im Lockdown fiel das oft nicht schwer - doch nun lockt der Frühling wieder nach draußen. Einer der wenigen sonnigen Tage im April brachte mich auf die Idee, von Gorbitz entlang der Elbe bis zur Fährstelle Kleinzschachwitz zu laufen. Mit der Straßenbahn durch das Stadtzentrum sind dies 18 km. Die gewichtige Spiegelreflex-Ausrüstung blieb zu Hause, ein Smartphone musste zur Dokumentation des Verlaufs reichen.
Um 8:15 Uhr verließ ich das Haus, zur Kaffeezeit dachte ich wieder zurück zu sein... zu kurz gedacht! Etwas Verpflegung war dabei, unterwegs gab es geöffnete Biergärten. Tische und Stühle waren weggesperrt, das nimmt man gegenwärtig "im Stehen" schon gern in Kauf. Mein Ziel habe ich mit fast 3 Stunden Verzug erreicht, zuletzt nur noch nach vorn geschaut. 17:15 Uhr saß ich in der Straßenbahn zurück nach Gorbitz. Nachmessen auf Stadtplänen ergab anderntags um die 28 km! Fazit: mit "85" sollte man besser nicht mehr auf solche Ideen kommen. Und ein Smartphone für 100 € liefert heute Bilder, die kaum Nachbearbeitung erfordern.

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Stand: 01.05.2021